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Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich
Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, handelt es sich bei den Aktivisten um drei Frauen und einen Mann aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Behörden leiteten demnach ein Ermittlungsverfahren ein.
Castortransporte von Jülich nach Ahaus dürfen stattfinden
Die geplanten Castortransporte mit Atommüll von Jülich nach Ahaus in Nordrhein-Westfalen dürfen stattfinden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies am Montag eine Beschwerde des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (BUND) ab. Die Umweltschützer argumentierten mit Sicherheitsbedenken - das Gericht teilte diese aber nicht.
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter
Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam gekommen. Die Blockade eines Frachters im Hafen von Dünkirchen durch Greenpeace sei am Vormittag beendet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Aktivisten hätten sich unerlaubt in eine Sperrzone begeben, hieß es.
Bundesgerichtshof verhandelt über Klimaklagen gegen BMW und Mercedes
Eine Klage gegen BMW und Mercedes-Benz beschäftigt am Montag (11.00 Uhr) den Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Geklagt haben die Geschäftsführenden der Deutschen Umwelthilfe. Sie wollen unter anderem erreichen, dass die Autobauer ab November 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkaufen, die Treibhausgase ausstoßen. (Az. VI ZR 334/23 und VI ZR 365/23)
Studie: Klimawandel trug zu Unwettern in Spanien, Portugal und Marokko bei
Der menschengemachte Klimawandel hat laut einer Studie die Bedingungen verstärkt, die Anfang des Jahres zu den schweren Unwettern in Spanien, Portugal und Marokko geführt haben. Wie die internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) am Donnerstag erklärte, trägt die globale Erwärmung dazu bei, dass in der Region an besonders regenreichen Tagen rund ein Drittel mehr Niederschlag fällt als im vorindustriellen Zeitalter.
ATU: Kooperation mit Gepvolt startet Ausbau von 20 Schnellladestandorten
Hilden, 25. Februar 2026 - Die GEPVOLT SE hat mit ATU einen Kooperationsvertrag zum bundesweiten Ausbau einer integrierten Schnelllade- und Batteriespeicherinfrastruktur unterzeichnet. ...
Reform des Heizungsgesetzes: Grüne warnen vor Verfehlung der Klimaziele
Nach der Einigung der schwarz-roten Koalition auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes haben die Grünen im Bundestag vor einer Verfehlung der deutschen Klimaziele durch die Reform gewarnt. "Ohne die 65-Prozent-Regel werden wir unsere Klimaziele deutlich verfehlen", sagte der baupolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Kassem Taher Saleh, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). "Wir machen uns weiter abhängig von fossilem Öl und Gas, auch von autokratischen Staaten."
Union und SPD einigen sich auf neues Heizungsgesetz
Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben sich auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes verständigt. Dies gaben die Fraktionen am Dienstagabend bekannt. Die Neuregelung soll das umstrittene Gebäudeenergiegesetz der Ampel-Koalition ersetzen. Die Fraktionsspitzen Jens Spahn (CDU), Matthias Miersch (SPD) und Alexander Hoffmann (CSU) wollen die Einigung um 19.15 Uhr öffentlich vorstellen.
"Mona Lisa" aus Plastikmüll: Kunstwerk aus 100.000 Flaschendeckeln in El Salvador
Eine "Mona Lisa" als Zeichen für Recycling: In El Salvador hat der venezolanische Künstler Oscar Olivares ein riesiges Wandbild aus weggeworfenen Plastikflaschendeckeln erschaffen. "Ich wollte eine lateinamerikanische Mona Lisa darstellen", sagte Olivares der Nachrichtenagentur AFP. Für das 13 Meter hohe Bildnis habe er mehr als 100.000 Flaschendeckel aus Plastik genutzt, die Menschen aus der Nachbarschaft über drei Monate hinweg gesammelt, gesäubert und nach Farben sortiert hätten.
Polarforscher wegen Ausbreitung der Vogelgrippe in der Antarktis alarmiert
Polarforscher haben wegen der Ausbreitung der Vogelgrippe in der Antarktis Alarm geschlagen. Eine besonders gefährliche Variante des Virus, die sein Team im April 2024 auf dem weißen Kontinent habe nachweisen können, sei in der Lage, "100 Prozent" der infizierten Tiere zu töten, sagte der chilenische Veterinärmediziner Víctor Neira am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Variante habe sich mittlerweile stark ausgebreitet.
US-Energieminister: "Klima-Kult" belastet Europas Wirtschaft
US-Energieminister Chris Wright hat Europa einen zu starken Fokus auf die Bekämpfung des Klimawandels vorgeworfen. Ein "Klima-Kult" habe Europas Energiepreise in die Höhe getrieben, während der Kontinent weniger davon produziere, sagte Wright am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Diese Konzentration auf das Klima habe "die wirtschaftlichen Chancen für Europäer verringert", fügte er hinzu.
Schädlicher Weichmacher im Urin von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen
Im Urin von Kindern und Jugendlichen sind nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) erneut Rückstände eines schädlichen Weichmachers gefunden worden. In 92 Prozent der zwischen April und Juli vergangenen Jahres gesammelten Proben wurde ein Abbauprodukt eines Weichmachers nachgewiesen, der als fortpflanzungsschädigend gilt und in der EU nicht zugelassen ist, wie die Behörde am Dienstag in Dessau mitteilte. Quelle waren wie schon in früheren Untersuchungen Sonnenschutzmittel.
Russische Schattenflotte auf Ostsee: Greenpeace warnt vor Ölpest bei Havarie
Greenpeace hat vor schweren Umweltschäden durch eine mögliche Havarie eines Öltankers der sogenannten russischen Schattenflotte auf der Ostsee gewarnt. Von Finnland über Schweden und Deutschland bis nach Dänemark wären im Falle einer Ölpest Meeres- und Küstenschutzgebiete betroffen, die für das Überleben von Seevögeln, Meeressäugern und als Kinderstube vieler Fischbestände entscheidend seien, erklärte die Umweltschutzorganisation am Montag in Hamburg.
Riesige Pinienbäume in der Nähe des Kolosseums in Rom gefällt
In der Nähe des Kolosseums in Rom sind am Freitag riesige Pinienbäume gefällt worden, nachdem mehrere Menschen von einem umstürzenden Baum verletzt worden waren. Untersuchungen zur Stabilität der Bäume hätten gezeigt, dass zwölf von zunächst 36 überprüften Pinien drohten umzufallen, teilte der Stadtrat der italienischen Hauptstadt mit. Sie müssten entfernt und ersetzt werden.
EU-Klimakommissar Hoekstra dringt auf Emissionshandel für Gebäude und Verkehr
Der EU-Kommissar für Klimaschutz und sauberes Wachstum, Wopke Hoekstra, dringt auf die geplante Ausweitung des EU-Emissionshandels auf die Sektoren Verkehr und Gebäude. Er sei "überzeugt, dass der ETS2 politisch durchsetzbar ist und eingeführt werden wird", sagte Hoekstra der "Welt am Sonntag". "Denn der Emissionshandel-2 ist der Anreiz zur Elektrifizierung", hob er hervor.
Fleischproduktion in Deutschland konstant
In Deutschland ist im vergangenen Jahr in etwa so viel Fleisch produziert worden wie im Vorjahr. Die gewerblichen Schlachtbetriebe produzierten insgesamt 6,9 Millionen Tonnen Fleisch - 0,2 Prozent weniger als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. 2024 war die Fleischproduktion erstmals seit 2016 wieder gestiegen, vor knapp zehn Jahren hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen ihren Höchststand erreicht.
Studie: Lärm schadet Vögeln weltweit und stört beim Brüten
Nicht nur intensive Landwirtschaft und der Klimawandel, sondern auch von Menschen verursachter Lärm schadet einer Studie zufolge Vögeln in aller Welt. Der Lärm etwa durch Straßenverkehr und Baustellen habe einen erheblichen Einfluss auf die Kommunikation, Nahrungssuche, und Physiologie von Vögeln, hieß es in der am Mittwoch im Fachblatt "Proceedings of the Royal Society B" veröffentlichten Untersuchung. Lärm hat demnach zudem "erhebliche negative Folgen" für die Fortpflanzung von Vögeln.
Für die Planungssicherheit: Elektroindustrie fordert Beibehaltung von Heizungsgesetz
Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) fordert eine weitgehende Beibehaltung des umstrittenen Heizungsgesetzes. "Alle dargestellten Zahlen aktuell, auch Rechtsgutachten und so weiter, und auch die Marktentwicklungen zeigen: Beim Verbraucher ist es eigentlich angekommen", sagte Kerstin Stratmann vom ZVEI am Mittwoch. Die Bundesregierung dürfe nun durch eine Abschaffung der sogenannten 65-Prozent-Regel "nicht nochmal für neue Verunsicherungen sorgen".
Klimaschutzprogramm der Regierung: Neue Maßnahmen auf Weg zu Treibhausgasneutralität
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen vorgeschlagen, um bis 2045 wie vorgesehen Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen. Das geht aus dem Entwurf für das neue Klimaschutzprogramm der Regierung hervor, der am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin vorlag. Enthalten ist unter anderem eine stärkere Förderung des klimafreundlichen Austauschs von Heizungen. Der Klimaeffekt vieler genannter Maßnahmen wird allerdings nicht genau beziffert.
Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Schneider will etwa die Förderung für den klimafreundlichen Heizungsaustausch erhöhen, wie aus dem Entwurf des "Klimaschutzprogramms 2026" hervorgeht, der der "Bild" (Dienstagsausgabe) vorlag. So sollen Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro künftig 40 Prozent statt bisher 30 Prozent Kostenzuschuss erhalten.
Tausende demonstrieren in Mailand gegen Olympische Spiele - Zusammenstöße mit Polizei
Tausende Menschen haben am Tag nach der Eröffnungsfeier in Mailand gegen die in Norditalien stattfindenden Olympischen Winterspiele protestiert. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und der Polizei, als einige Teilnehmer Feuerwerkskörper zündeten und Steine auf die Einsatzkräfte warfen. Die Polizei trieb die Menge mit Wasserwerfern auseinander.
Erfolg für Artenschutz: Vom Aussterben bedrohte Schnecke wieder in Bermuda angesiedelt
Die Schnecke ist klein, der Erfolg für den Artenschutz jedoch riesig: Wissenschaftler haben die einstmals vom Aussterben bedrohte Bermuda-Landschnecke nach eigenen Angaben erfolgreich wieder auf der Insel im Nordatlantik angesiedelt. Die Schneckenart "wurde offiziell vom Aussterben gerettet", erklärten die Experten des Zoos im nordenglischen Chester am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Dem Fachmagazin Oryx zufolge leben auf Bermuda mittlerweile wieder sechs Kolonien der Schneckenart.
Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern
Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.
EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien
Nach Handelsverträgen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indien hofft die EU auf den baldigen Abschluss eines weiteren Abkommens mit Australien. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen empfangen nach Kommissionsangaben am kommenden Donnerstag ein australisches Verhandlungsteam in Brüssel. Der Abschluss könnte in den Wochen danach folgen.
Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie
In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.
Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an
Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.
Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Verbraucherschutz
In seiner ersten Sitzung in diesem Jahr hat der Bundesrat grünes Licht für eine Reihe von Verbesserungen beim Verbraucherschutz gegeben. So sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig einen im Internet geschlossenen Vertrag einfach per Mausklick auf einen Button widerrufen können. Ein weiteres am Freitag von der Länderkammer gebilligtes Gesetz sieht strengere Regeln für Unternehmen vor, die ihre Produkte als "umweltfreundlich" vermarkten. Zudem stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu mehr Produktsicherheit etwa bei Spielzeug zu.
Bundesrat billigt strengere Regeln für Werbung mit Umweltaussagen
Die neuen Regeln zur Verhinderung des so genannten Greenwashing können in Kraft treten. Der Bundesrat billigte in seiner Sitzung am Freitag ein Gesetz, das es Unternehmen erschweren soll, ihre Produkte irreführend oder missbräuchlich als "umweltfreundlich" oder "klimaneutral" zu vermarkten. Mit der bereits vom Bundestag verabschiedeten Gesetzesänderung setzt Deutschland entsprechende EU-Vorgaben um.
Bundestag gibt grünes Licht für Export von abgeschiedenem CO2 zur Einlagerung
Der Bundestag hat grünes Licht für den Export von abgeschiedenem CO2 zur Einlagerung gegeben. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstagabend für einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung. Zudem verabschiedeten sie einen Gesetzesentwurf, der die Einlagerung von abgeschiedenem CO2 in Hochseegebieten der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone ermöglichen soll.
Urteil: Bisheriges Klimaschutzprogramm reicht nicht aus
Das bisherige Klimaschutzprogramm der früheren Bundesregierung von 2023 reicht nicht aus. Die Bundesregierung muss nachbessern, um die Klimaziele zu erreichen, wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entschied. Ein neues Klimaschutzprogramm ist bereits in Planung, es soll demnächst vorgelegt werden. (Az. 7 C 6.24)
PFAS-Verschmutzung: Studie schätzt Kosten bis 2050 auf bis zu 1,7 Billionen Euro
Gesundheitsschäden und verschmutztes Wasser durch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) könnten in der EU einer am Donnerstag veröffentlichten Studie zufolge bis 2050 bis zu 1,7 Billionen Euro kosten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher, die im Auftrag der EU-Kommission die Kosten verschiedener Wege für den Umgang mit den Chemikalien verglichen haben. Insbesondere die Trinkwasseraufbereitung könnte demnach teuer werden - ein PFAS-Verbot würde die Kosten senken.
Organisation PAN: Äpfel meist mit mehreren Pestiziden belastet
Die Umweltorganisation PAN (Pesticide Action Network) hat Rückstände von Pestiziden und sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) in zahlreichen Apfelsorten gefunden. Von europaweit 59 getesteten Äpfel waren 50 mit mehreren Pestizidrückständen belastet, darunter alle fünf Proben aus Deutschland. Mehr als die Hälfte der Äpfel wies PFAS-Rückstände auf. Geltende Grenzwerte wurden aber nicht überschritten.