Mit Messer bewaffneter Mann in Paris von Polizei erschossen
In Paris ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann von der Polizei erschossen worden. Der Mann hatte am Freitag am Arc de Triomphe Polizeibeamte bedroht, die an einer Zeremonie zum Entzünden der ewigen Flamme am Grabmal des unbekannten Soldaten teilnahmen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Das Denkmal unter dem Triumphbogen erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen französischen Soldaten. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (Pnat) nahm Ermittlungen in dem Fall auf.
Nach Angaben der Gendarmerie wurde ein Beamter durch einen Messerstich des Angreifers leicht verletzt. Ein anderer Beamter habe dann auf den Angreifer geschossen, um ihn zu stoppen. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, wurde der Angreifer von mehreren Schüssen getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft teilte am Abend mit, der Angreifer sei dort seinen Verletzungen erlegen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Angreifer ein 1978 geborener Franzose, der bereits 2012 in Belgien drei Polizisten angegriffen hatte. Er wurde in Belgien demnach wegen versuchten Mordes, Terrorismus und anderer Vergehen zu einer 17-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen war der Mann, der in Seine-Saint-Denis in der Nähe von Paris gemeldet war, auch den französischen Behörden bekannt.
L.Mathur--MT