Ilzer wünscht sich Ruhe im Hoffenheimer Umfeld
Trainer Christian Ilzer von der TSG Hoffenheim wünscht sich mehr Ruhe im Umfeld des Fußball-Bundesligisten. "Für den Verein ist es wichtig, dass eine Stabilität einkehrt. Ich bin froh, wenn Ruhe und Kontinuität da ist", sagte der Österreicher im Interview mit der Kölnischen Rundschau.
Zuletzt hatte es beim Tabellendritten trotz des Höhenflugs zahlreiche interne Querelen gegeben. "Es ist normal, dass gewisse Nebengeräusche zum Fußball dazugehören. In diesen Situationen muss man als Trainer schauen, die Mannschaft davon wegzuhalten. Man informiert sie, bleibt aber bei dem, was unser Tagesjob ist – Spieler zu entwickeln, ihr maximales Potenzial herauszuholen und daraus eine erfolgreiche Mannschaft zu formen", sagte Ilzer.
Der 48-Jährige träumt vor dem Gastspiel beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky) von der Qualifikation für die Champions League. "Jeder in unserem Haus soll es wagen, groß zu denken – bei aller Bodenständigkeit, die unseren Verein auszeichnet. Wir wissen genau, wo wir herkommen. Trotzdem soll jeder sich das Recht herausnehmen, zu träumen – um sich davon inspirieren zu lassen", sagte Ilzer und fügte an: "Gleichzeitig geht es darum, eine klare Haltung zu entwickeln. Das haben wir gemacht. Es gilt, unser Vereinsgelände in Zuzenhausen jeden Tag als besserer Spieler, als besserer Trainer, als besserer Mitarbeiter zu verlassen. Wenn wir diesen Ansatz mit einer authentischen, ehrlichen Herangehensweise verfolgen, können wir am Ende das erreichen, wovon wir träumen."
H.Kaur--MT