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"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter
"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - SID

"Friedensgipfel" nach Flucht? Ronaldo-Debatte brodelt weiter

Die Fragen zur Zukunft von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo nach dessen Flucht aus dem Nationalteam sollen erst nach Portugals Nations-League-Spiel gegen Norwegen beantwortet werden. Das erklärte Nationaltrainer Jorge Jesus vor der Partie am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN) in Porto. Mitspieler Bruno Fernandes stärkte Ronaldo dafür den Rücken.

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"Es geht nicht darum, Cristiano Ronaldo zu ignorieren", betonte Jesus, "er ist ein Symbol der Nationalmannschaft und Portugals. Nach dem Spiel ist noch genügend Zeit, darüber zu sprechen."

Fernandes gab am Samstag an, mit Ronaldo gesprochen zu haben. "Cris wird immer das größte Idol unserer Nationalmannschaft und des Weltfußballs sein und verdient den Respekt aller Portugiesen – unabhängig davon, wer ihn mehr oder weniger mag", sagte der Profi von Manchester United. Man dürfe "keine Gräben" aufreißen: Mannschaften sollten "ihre Angelegenheiten hinter verschlossenen Türen klären. Ich denke, so wird es sein, und dass die Sache auf beiden Seiten gut ausgeht."

Ronaldo hatte die Selecao im Zuge eines Konflikts mit Jesus am Mittwoch vor dem Gastspiel in Dänemark (4:2) fluchtartig verlassen und deshalb beim Nations-League-Duell gefehlt. In einem Instagram-Post kündigte der Europameister von 2016 an, zu "gegebener Zeit" die "Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft", der er sich "stets mit ganzer Kraft gewidmet" habe, zu erklären.

Laut portugiesischen Medien soll Jesus zu einem Versöhnungsgespräch mit Ronaldo bereit sein, die Zeitung A Bola schrieb von einem "Friedensgipfel". Demnach habe der Nationalcoach einen Vermittlungsvorschlag des Verbandes angenommen. Eine Antwort von Ronaldo stehe allerdings aus, hieß es.

J.Khan--MT