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UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten
UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten / Foto: Nick Potts - picture-alliance/PA Wire/SID

UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten

Noch kein Gegenkandidat, aber eine "klare Richtung" für den FIFA-Machtkampf - das ist das Ergebnis des "Anti-Infantino-Gipfels" der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Nach dem Treffen in Berlin stellten die Europäer am Donnerstag ihre Reformvorschläge für den Weltverband vor, denen einer Mitteilung zufolge bis auf Aserbaidschan alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände zustimmten. Dazu bekräftigte der europäische Verband, dass für die FIFA-Präsidentenwahl im März 2027 in Rabat/Marokko eine Alternative zu Amtsinhaber Gianni Infantino her soll.

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Aleksander Ceferin hatte eine Kandidatur ausgeschlossen, der Slowene strebt eine vierte Amtszeit als UEFA-Präsident an. Auch der Katarer Nasser Al-Khelaifi steht nicht zur Verfügung. Gehandelt wird dagegen Victor Montagliani, Chef des Verbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF). Salman bin Ibrahim Al Khalifa, Präsident der asiatischen Konföderation (AFC), wurde ebenfalls genannt, näherte sich Infantino aber in dieser Woche offenbar an.

Infantino war infolge seines gescheiterten Investorenvorhabens massiv unter Druck geraten. Er stellte unlängst Reformbereitschaft sowie Auszahlungen aus den FIFA-Reserven an die Mitgliedsverbände in Aussicht. Damit verkleinerte der 56-Jährige die Angriffsfläche für seine Gegner, die ähnliche Forderungen gestellt hatten. Schon jetzt erscheint sicher, dass die Opposition aus UEFA, AFC und CONCACAF nicht alle ihre Mitglieder hinter sich versammeln kann.

Z.Chakraborty--MT