Madras Times - Erstes Fazit: Apple Pencil auf dem faltbaren iPhone Duo

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Erstes Fazit: Apple Pencil auf dem faltbaren iPhone Duo
Erstes Fazit: Apple Pencil auf dem faltbaren iPhone Duo

Erstes Fazit: Apple Pencil auf dem faltbaren iPhone Duo

Apple hat mit dem iPhone Duo eine neue Ära der Eingabegeräte eingeläutet. Ein erster Test des faltbaren Smartphones zeigt, dass der Apple Pencil (USB-C) auch ohne magnetisches Laden und Drucksensitivität präzise Zeichnungen auf dem großen Innenbildschirm ermöglicht. Die Technologie markiert einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Designphilosophie.

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Apple hat mit dem iPhone Duo eine klare Abkehr von den starren Designvorgaben seines späten Mitbegründers Steve Jobs vollzogen. Nach der Einführung eines Touchscreen-MacBooks ist nun ein iPhone auf dem Markt, das die Eingabe mit einem digitalen Stift unterstützt. Diese Entwicklung stellt einen signifikanten Wandel in der Unternehmensstrategie dar und bietet Nutzern Funktionen, die im Apple-Ökosystem zuvor als undenkbar galten.

Der Fokus liegt dabei auf dem iPhone Duo, einem faltbaren Gerät mit einem 5,4-Zoll-Außenbildschirm und einem 7,6-Zoll-Innenbildschirm. Das innere Display verfügt über eine Nanotechnik-Beschichtung, die den sichtbaren Falz weitgehend unsichtbar machen soll. Die große Bildschirmfläche ermöglicht nicht nur immersive Inhalte und Multitasking, sondern öffnet auch Türen für digitale Kunst.

Ein zentrales technisches Detail betrifft die Verbindung des Apple Pencils. Da das faltbare iPhone Duo keine magnetische Leiste zum Laden oder Pairing bietet, muss der Stift über einen versteckten USB-C-Anschluss am hinteren Ende verbunden werden. Nach dem Aufstecken eines Standard-USB-C-Kabels erfolgt die Kopplung automatisch.

Der Test des Apple Pencils (USB-C) auf einem mit iOS 27.2 aktualisierten iPhone Duo zeigt, dass der Stift sowohl auf dem Innen- als auch auf dem Außenbildschirm funktioniert. Er dient als präziser Cursor zur Navigation und unterstützt die Scribble-Funktion für Notizen in Safari oder der Notizen-App.

Der eigentliche Mehrwert liegt jedoch im Zeichnen. Bei Tests mit der App Procreate Pocket, die speziell für das iPhone optimiert ist, zeigte sich eine hohe Präzision. Die Handabstoßung funktioniert zuverlässig, sodass die Hand auf dem 7,6-Zoll-Bildschirm aufliegen kann, ohne den Zeichenprozess zu stören. Die leicht strukturierte Oberfläche bietet einen besseren Halt als glänzende Displays.

Obwohl der physische Falz unter den Fingerspitzen spürbar ist, bleibt die visuelle Ausgabe auf dem Bildschirm intakt; Linien verlaufen über den Falz hinweg gerade und ohne Verzerrungen.

Eine wesentliche Einschränkung besteht in der fehlenden Drucksensitivität. Das iPhone Duo erkennt zwar Stiftwinkel und Geschwindigkeit, aber nicht den Druck. Dies wird als bewusste Designentscheidung gewertet, um Beschädigungen des flexiblen Displays oder des Stiftes durch zu starken Druck zu vermeiden. Nutzer müssen daher manuell die Strichbreite anpassen, um verjüngte Linien zu erzeugen.

Trotz dieser Limitation bleibt das Zeichenerlebnis natürlich. Procreate Pocket läuft weitgehend stabil, obwohl gelegentliche Verzögerungen beim Wechseln von Werkzeugen wie dem Radierer auftreten können.

Auf dem kleineren 5,4-Zoll-Außenbildschirm ist das Zeichnen weniger detailliert möglich. Ein praktisches Problem stellt zudem die Aufbewahrung dar: Da kein magnetischer Slot vorhanden ist und der Stift größer als das gefaltete Telefon ist, passt er nicht in die Tasche des Geräts.

Das iPhone Duo erfüllt somit das Versprechen eines taschengroßen Zeichentabletts. Die Integration des Apple Pencils auf einem faltbaren iPhone ist nun Realität. Ob diese Technologie auch in zukünftige Standardmodelle wie das iPhone 18 Pro Max Einzug halten wird, bleibt abzuwarten.

E.Mehta--MT