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Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden
Das Rätselraten über mögliche Anschlagspläne an einem auch von den USA genutzten britischen Militärstützpunkt im Südwesten Englands geht weiter: Am Luftwaffenstützpunkt Fairford waren am Dienstag weiter bewaffnete Polizisten im Einsatz, auch ein nahegelegenes Dorf war weiter abgeriegelt. Britische Medien berichteten allerdings, in den in der Nähe des Stützpunkts beschlagnahmten Fahrzeugen sei kein Sprengstoff gefunden worden. Fünf Verdächtige waren bereits am Montag wieder freigelassen worden.
Feuerwehr rettet Schwan aus sechs Meter tiefer Kanalschleuse in Nordrhein-Westfalen
Im nordrhein-westfälischen Hünxe hat die Feuerwehr einen Schwan aus einer sechs Meter tiefen Kanalschleuse gerettet. Das Tier saß in der Tiefe fest und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Einsatzkräfte näherten sich dem Schwan über eine Leiter und sicherten ihn in einer Tierrettungsbox.
OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz
Die Polizei in den Bundesländern kann laut einem Urteil des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) auch mehrjährige individuelle Messerverbote erlassen. Es gebe keine die Befugnisse der Länder einschränkende Kompetenz des Bundes, entschied das Gericht in einer am Dienstag in Münster verkündeten Entscheidung und hob damit eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf auf. Damit war es der Wuppertaler Polizei erlaubt, einem wegen mehrerer Messerdelikte auffällig gewordenen 20-Jährigen für drei Jahre in Wuppertal, Solingen und Remscheid ein Messerverbot aufzuerlegen.
Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform
Vor dem geplanten Kabinettsbeschluss haben sich Union und SPD am Dienstag in intensiven Verhandlungen weiter um eine Einigung bei der Pflegereform bemüht. "Wir werden sehen, ob wir im Kabinett uns mit einem Beschluss darauf verständigen können", sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch am Dienstagnachmittag in Bremen. "Noch ist kein weißer Rauch aufgestiegen", hatte am Morgen der SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis im ZDF betont. Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass eine Einigung bis Mittwoch gelinge - dann sollte die Reform eigentlich vom Bundeskabinett beschlossen werden.
AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens
Die Fraktionsvorsitzenden der SPD haben sich gemeinsam für die Einleitung eines Prüfverfahrens zu einem Verbot der AfD ausgesprochen. "Die AfD ist eine rechtsextreme Partei", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss zum Abschluss der zweitägigen Fraktionsvorsitzendenkonferenz. Die Partei greife die freie Gesellschaft an, normalisiere Rassismus, mache demokratische Institutionen verächtlich "und arbeitet darauf hin, die freiheitliche demokratische Grundordnung von innen heraus zu beseitigen".
Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat Antisemitismusvorwürfe gegen den Parteichef Jordan Bardella als politische Manöver zurückgewiesen. "Das lassen wir nicht mit uns machen", sagte sie am Dienstag in Paris vor Abgeordneten ihrer Partei Rassemblement National (RN) und verbündeter Parteien. Sie wolle herausfinden, "wer hinter dieser Manipulation steckt", sagte Le Pen.
Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt
Weil er am Rande eines Jubelkorsos in Berlin nach einem türkischen Fußballspiel einen Mann geschlagen haben soll, ist ein Polizist zu einer Geldstrafe von 6300 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 28-Jährigen am Dienstag der versuchten Körperverletzung im Amt schuldig.
71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen
Nach mehr als vier Jahrzehnten im Todestrakt ist ein wegen Mordes verurteilter 71-Jähriger in den USA aus dem Gefängnis freigekommen. "Der Staat hat ihm 41 Jahre seines Lebens genommen und ihn dem Grauen unterworfen, mehr als 40 Jahre im Todestrakt zu sein, aber heute Abend ist er endlich zuhause", erklärte der Anwalt von Douglas Carter, Neal Hamilton.
Klage wegen Rabatt-App von Lidl: Oberlandesgericht erklärt sich für nicht zuständig
Verbraucherschützer haben gegen die Rabatt-App von Lidl geklagt - das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) wies die Klage am Dienstag allerdings ab. Es sei nicht zuständig, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gestützt - aber "den Regelungszweck Schutz von Verbraucherrechten haben wir hier nicht", sagte die Gerichtssprecherin. (Az UKI 2/25)
Fünf Cannabisplantagen bei Großrazzia in Nordrhein-Westfalen entdeckt
Die Polizei hat bei einer Großrazzia in Nordrhein-Westfalen fünf Cannabisplantagen entdeckt. Gegen fünf Beschuldigte wurden Haftbefehle vollstreckt, wie die Beamten in Aachen am Dienstag mitteilten. Drei weitere Verdächtige wurden vorläufig festgenommen. Insgesamt durchsuchten demnach mehr als hundert Beamte am Donnerstag insgesamt 14 Wohn- und Gewerbeobjekte. Hintergrund waren bereits seit längerer Zeit laufende Ermittlungsverfahren gegen die fünf Beschuldigten.
Spanische Regierung will Mietverträge entfristen und Zwangsräumungen verbieten
Angesichts der landesweiten Proteste gegen die Wohnungsnot und hohe Mieten hat die spanische Regierung ein Gesetzespaket gebilligt, das ein Moratorium für Zwangsräumungen bis 2030 und die automatische Entfristung von zeitlich begrenzten Mietverträgen vorsieht. Darauf habe sich die Regierungskoalition nach zähen Verhandlungen geeinigt, erklärte die spanische Gesundheitsministerin Mónica García Gómez am Dienstag im Onlinedienst X.
"Das ist mein Leben": Alonso bleibt der Formel 1 treu
Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso bleibt der Formel 1 über das Saisonende hinaus erhalten und hat seinen Vertrag bei Aston Martin verlängert. Dies teilte das Team am Dienstag mit, ohne dabei die Laufzeit zu nennen. Alonsos alter Vertrag wäre zum Saisonende ausgelaufen. Auch sein Teamkollege Lance Stroll (Kanada) bleibt bei Aston Martin.
Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig
Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.
Grüne fordern Steuer auf "Extremvermögen"
Die Grünen fordern eine neue Steuer für Vermögen ab 500 Millionen Euro. Der Nachrichtenagentur AFP lag am Dienstag ein entsprechender Antrag vor, den die Grünen-Fraktion bald in den Bundestag einbringen will. Der Steuersatz soll demnach bei einer halben Milliarde Euro Vermögen bei zwei Prozent anfangen und dann linear ansteigen. Zuerst hatte die "Zeit" über den Antrag berichtet.
Gespräche über KI-Regeln: US-Tech-Chefs zu Treffen im Weißen Haus erwartet
Die Chefs der großen US-Tech-Konzerne sind am Dienstag zu Gesprächen über KI ins Weiße Haus geladen. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, kündigte an, dass es um die mögliche Regulierung der Technologie gehen werde. US-Präsident Donald Trump lehnt dies bislang allerdings kategorisch ab. Mehrere Vorfälle hatten die Diskussion um die Sicherheit von KI zuletzt angefacht. Der KI-Entwickler OpenAI teilte mit, sein neues KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken noch nicht zu veröffentlichen.
DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert
Wieder mit Giulia Gwinn und trotz des Dopingtest-Wirbels auch Laura Freigang, aber ohne Ann-Katrin Berger starten die deutschen Fußballerinnen in die WM-Saison. Kapitänin Gwinn ist nach überstandener Schulterverletzung wieder an Bord, Freigang kehrt für die Härtetests gegen Australien und Japan in Karlsruhe und Bremen (9./13. Oktober) ebenfalls in das Aufgebot von Bundestrainer Christian Wück zurück.
DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"
Gleich neun mögliche Debütanten stehen bei Jürgen Klopps XXL-Casting im "Kader zwei" der deutschen Nationalmannschaft für die Nations League, drei davon stellten sich am Dienstag vor - mit hohen Ambitionen. Mika Baur, Finn Jeltsch und Vitaly Janelt wollen der wankenden DFB-Elf sofort helfen. "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen", sagte Baur, Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur und Mittelfeldmann von Celtic Glasgow. Er betonte: "Man will alles aufsaugen, die Erfahrung machen. Auch Spaß haben, es genießen. Aber natürlich möchten wir alle spielen, Minuten sammeln."
300 Millionen Euro Betrug mit gebrauchten Handys: Internationale Razzia
In einer vom Zoll in Essen koordinierten internationalen Aktion in 19 Ländern sind 1700 Einsatzkräfte gegen mutmaßliche Millionenbetrüger vorgegangen. Sie sollen mehr als eine Million gebrauchter Handys namhafter Hersteller als Neuware verkauft und so einen Betrugsschaden von mindestens 300 Millionen Euro verursacht haben, wie das Zollfahndungsamt in Essen am Dienstag mitteilte. Allein den deutschen Finanzämtern soll Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Millionen Euro entgangen sein.
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berlin schon wieder beschädigt
Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnert, ist innerhalb weniger Wochen zum dritten Mal beschädigt worden. Unbekannte demolierten mehrere Holzlatten der Sitzfläche und brachen mindestens ein Teilstück einer Latte vollständig ab, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Die Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes des Berliner Landeskriminalamts liefen.
Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche
Mit einer groß angelegten Kontrolle sind Ermittler bundesweit gegen Schwarzarbeit in der Friseur- und Kosmetikbranche vorgegangen. Bislang wurden rund 340 Strafverfahren eingeleitet, wie die Generalzolldirektion am Dienstag in Bonn mitteilte. Demnach befragten am Samstag bundesweit rund 2200 Einsatzkräfte etwa 3300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Zudem wurden die Unterlagen von gut 700 Geschäften überprüft.
Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen
Im türkischen Fußball gibt es den nächsten großen Schiedsrichter-Skandal. Wie Justizminister Akin Gürlek mitteilte, wurden der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission, dessen Stellvertreter sowie fünf weitere Personen am Dienstag in Gewahrsam genommen. Es gehe um "Vorwürfe der Einmischung in die Erstellung der Schiedsrichterranglisten, in die Einsätze, die Bewertungs- und Ernennungsverfahren sowie die Regelprüfungen", schrieb Gürlek auf X.
Nach Fast-Debakel: Bayern vor Bewährungsprobe in Lissabon
Erst ein Dämpfer zum Königsklassen-Auftakt, dann das Fast-Debakel im DFB-Pokal - einen weiteren Ausrutscher wollen die Fußballerinnen von Bayern München beim nächsten Härtetest in der Champions League dringend vermeiden. Ein Sieg gegen Benfica Lissabon ist am Mittwoch (21.00 Uhr/ZDF-Livestream und Disney+) fast schon Pflicht, denn auf den deutschen Double-Gewinner warten in der anspruchsvollen Ligaphase noch Schwergewichte wie der FC Barcelona oder Paris Saint-Germain.
Anwältin: 87-Jährige in Spanien darf nach Zwangsräumung in Wohnung zurückkehren
Sieg für Maricarmen: Nach der Zwangsräumung bei der 87-jährigen Maricarmen Abascal in Madrid, die landesweite Proteste in Spanien ausgelöst hatte, ist mit den Eigentümern der Immobilie eine Einigung über die Rückkehr der Rentnerin in ihre Wohnung erzielt worden. "Wenn diese Einigung, die wir erreicht haben, unterzeichnet wird", werde das "für alle ein besseres und erfreulicheres Ergebnis sein", sagte die Anwältin von Maricarmen, Beatriz Duro, am Montag. Die sozialistische Regierung von Regierungschef Pedro Sánchez will am Dienstag ein Gesetzespaket zur Reform des Wohnungsmarktes verabschieden.
Untreueprozess gegen frühere RBB-Intendantin Schlesinger startet im November
Mehr als vier Jahre nach ihrem Rücktritt beginnt im November der Strafprozess gegen die ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger, und weitere frühere Führungsmitglieder des Senders. Das Landgericht Berlin ließ die Anklageschrift der Generalstaatsanwaltschaft vom November 2025 zu, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Der Prozess soll am 10. November 2026 beginnen. Bis Ende Juni 2027 wurden zunächst 56 Verhandlungstermine anberaumt.
Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen
Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.
Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen
Die öffentlichen Schulden sind im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,0 Prozent gestiegen. Insgesamt waren die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden und Sozialversicherung inklusive aller Extrahaushalte mit 2753,5 Milliarden Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Schulden des Bundes stiegen im Vergleich zum ersten Quartal um 1,1 Prozent auf 1907,1 Milliarden Euro.
Rettungskräfte: Zahl der Toten bei Angriff der Armee auf Markt in Myanmar auf 50 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine ist nach Angaben von Rettungskräften auf 50 gestiegen. Zudem seien bei dem Angriff am Montag in der Stadt Kyauktaw 58 Menschen verletzt worden, erklärten die Rettungskräfte am Dienstag. Demnach könnte die Zahl der Toten noch steigen, da einige Leichen in Bränden nach dem Angriff verloren gegangen seien.
Nach Explosion in Grenzgebiet: Südkorea wirft Norden Verletzung von Waffenstillstand vor
Nach einer vermutlich durch eine nordkoreanische Mine ausgelösten Explosion im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea vergangene Woche hat Seoul dem Nachbarland einen Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen vorgeworfen und Konsequenzen angekündigt. "Dies ist eine klare Verletzung des Waffenstillstandsabkommens, und da Nordkorea die Verantwortung trägt, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Südkoreas Verteidigungsminister Kang Shin Chul am Dienstag vor dem Parlament. Bei dem Vorfall waren drei südkoreanische Offiziere schwer verletzt worden, einer verlor seinen Fuß.
Machtkampf: FIFA wirft UEFA "Desinformationskampagne" vor
Der Kampf um die Macht beim Fußball-Weltverband FIFA hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die FIFA wirft der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Zuge der juristischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Verbänden eine "Desinformationskampagne" vor. In ihrer Stellungnahme bei einem Bundesbezirksgericht in Florida bezichtigt die FIFA die UEFA zudem, dass sie mit ihren juristischen Schritten versuche, die kommende FIFA-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen.
Geldvermögen deutscher Haushalte wächst auf 9,9 Billionen Euro - Zunahme aber schwächer
Das Geldvermögen der deutschen Haushalte ist auch im vergangenen Jahr weiter angewachsen - allerdings legte die Summe schwächer zu als im Vorjahr. Laut dem Global Wealth Report der Allianz nahm das Brutto-Geldvermögen der Deutschen 2025 um 4,9 Prozent auf 9,9 Billionen Euro zu. 2024 hatte das Wachstum noch 7,4 Prozent betragen. Anders als weltweit war der Vermögenswachstum in Deutschland "überwiegend spargetrieben", teilte die Allianz am Dienstag mit.
EU-Regeln drücken Geschäftszahlen von Online-Händler Shein
Neue Regeln in der EU für auswärtige Online-Händler haben sich bereits auf die Geschäftszahlen des Fast-Fashion-Anbieters Shein ausgewirkt. Der Umsatz des asiatischen Unternehmens stieg im ersten Halbjahr um magere 1,0 Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar (17,7 Milliarden Euro), wie Shein am Montag in seinem ersten Geschäftsbericht seit dem Börsengang mitteilte. Der Gewinn sackte demnach um 50,4 Prozent auf 538 Millionen Dollar ab.
Präsident von Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie des Landes
Das westafrikanische Burkina Faso, drittgrößter Produzent von Gold auf dem Kontinent, hat jetzt auch eine Raffinerie, um das Edelmetall selbst weiterzuverarbeiten. Präsident Ibrahim Traoré eröffnete die Raffinerie am Montag in der Hauptstadt Ouagadougou und erklärte, Burkina Faso habe einen "Meilenstein im Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit" erreicht.