Letzte Nachrichten
Pistorius besucht ukrainische Soldaten bei Panzer-Ausbildung in Munster
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht am Montag ukrainische Soldaten, die in Deutschland am Kampfpanzer Leopard 2 und dem Schützenpanzer Marder ausgebildet werden (12.00 Uhr). Er wird dazu auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen erwartet.
EU-Außenminister treffen Kuleba in Brüssel
Die Außenminister der Europäischen Union beraten am Montag in Brüssel über weitere Unterstützung für die Ukraine (ab 09.30 Uhr). Der ukrainische Chefdiplomat Dmytro Kuleba wird persönlich zu dem Treffen erwartet. Die EU bereitet zum Jahrestag des russischen Angriffs am Freitag ein zehntes Sanktionspaket gegen Russland vor. Kuleba dürfte laut Diplomaten zudem weitere Militärhilfe für Kiew und Fortschritte im Beitrittsprozess fordern.
Deutsche Post erwägt Umstellung des Briefsystems auf Zwei-Klassen-Zustellung
Die Deutsche Post erwägt, das Briefsystem auf die sogenannte Zwei-Klassen-Briefzustellung umzustellen. "Der Verbraucher kann sich entscheiden, mit welchem Tempo sein Brief transportiert wird", sagte der Konzern-Personalvorstand Thomas Ogilvie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Im Sinne der Angebotspalette halte ich das für einen guten Schritt."
US-Außenminister trifft bei Besuch in Erdbebengebiet auch syrische Weißhelme
US-Außenminister Antony Blinken hat bei seinem Besuch im Erdbebengebiet in der Türkei am Sonntag auch Vertreter der syrischen Hilfsorganisation Weißhelme getroffen. Im Kurzbotschaftendienst Twitter teilte die Gruppe mit, dass sie bei dem Treffen in der Südtürkei über "die Reaktion auf das Erdbeben im Nordwesten Syriens, die humanitäre Situation, Möglichkeiten zur Unterstützung der betroffenen Zivilisten und Mechanismen für eine rasche Erholung" gesprochen hätten.
Wehrbeauftragte fordert langfristige Finanzzusagen für Rüstungsindustrie
Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), hat langfristige Finanzzusagen der Politik für die Rüstungsindustrie und eine Vereinfachung des Vergabeverfahrens gefordert. "Die Industrie muss jetzt schleunigst Produktionskapazitäten aufbauen und dafür braucht sie auch Zusagen aus der Politik, dass das finanziert wird – und zwar über den Bundeshaushalt 2024 hinaus", sagte Högl dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montagsausgaben).
Schulze und Heil in Ghana und Elfenbeinküste unterwegs
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) reisen am Montag zu einem mehrtägigen Besuch nach Westafrika. Die Reise führt sie zunächst nach Ghana, am Mittwoch geht es dann bis Freitag in die Elfenbeinküste, wie die beiden Ministerien mitteilten. Schulze und Heil wollen sich vor Ort über die Menschen und ihre Arbeitsbedingungen am Anfang der Lieferketten und die Umsetzung von Schutzstandards informieren.
"Im Westen nichts Neues" räumt bei Bafta-Verleihung in London ab
Die deutschsprachige Neuverfilmung des Weltkriegsdramas "Im Westen nichts Neues" ist von der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) als bester Film ausgezeichnet worden. Bei der Verleihung am Sonntagabend in London erhielt der deutsche Filmemacher Edward Berger für das Werk zudem den Preis für die beste Regie. Das Werk gewann in insgesamt sieben Kategorien.
Leverkusen patzt gegen Mainz
Bayer Leverkusen hat bei seiner Aufholjagd im Rennen um die Europacup-Plätze einen schweren Rückschlag kassiert. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso verlor gegen den FSV Mainz 05 2:3 (1:2) und hat nun als Zehnter bereits elf Punkte Rückstand auf Platz sechs. Mainz, zum ersten Mal seit vier Auswärtsspielen wieder siegreich, kletterte an der Werkself vorbei auf Platz neun.
Deutscher Filmemacher Edward Berger mit Bafta für beste Regie ausgezeichnet
Der deutsche Filmemacher Edward Berger ist für sein Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" von der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) als bester Regisseur ausgezeichnet worden. Der 53-Jährige setzte sich bei der Gala am Sonntagabend in London gegen die Mitnominierten Martin McDonagh, Park Chan-wook, Daniel Kwan, Daniel Scheinert, Todd Field und Gina Prince-Bythewood durch.
Blinken: China erwägt Waffenlieferungen an Russland
China erwägt nach den Worten von US-Außenminister Antony Blinken, Russland im Ukraine-Krieg mit Waffen zu unterstützen. "Die Sorge, die wir jetzt auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen haben ist, dass sie die Bereitstellung tödlicher Unterstützung erwägen", sagte Blinken mit Blick auf China am Sonntag im Fernsehsender CBS. Bei einem Treffen mit Chinas Außenpolitiker Wang Yi auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte Blinken China vor "Konsequenzen" einer Unterstützung Russlands gewarnt.
Sechster Sieg in Serie: BVB gleichauf mit Bayern
Mit vier Zaubertoren und dem sechsten Sieg in Serie hat Bayern-Jäger Borussia Dortmund seine Traumreise durchs Jahr 2023 fortgesetzt. Der BVB zog durch ein verdientes 4:1 (2:0) gegen Hertha BSC am Sonntag erstmals seit Oktober nach Punkten mit dem Münchner Dauermeister und Union Berlin gleich - in Dortmund wird ab sofort wieder über den Titel gesprochen. Der Hertha drohen trotz einer lange ordentlichen Leistung weitere nervenaufreibende Monate im Abstiegskampf.
Facebook-Mutterkonzern Meta führt kostenpflichtige Abos ein
Der Facebook-Mutterkonzern Meta führt einen kostenpflichtigen Abonnementdienst ein, mit dem Nutzer unter anderem ihre Konten verifizieren lassen können. Das Bezahlmodell starte in dieser Woche in Australien und Neuseeland, teilte Meta-Chef Mark Zuckerberg am Sonntag mit. Andere Länder würden bald folgen.
DFB-Pokal: Leipzig gegen Dortmund - Bayern empfängt Freiburg
Titelverteidiger RB Leipzig trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals in einem Spitzenspiel auf Borussia Dortmund. Damit kommt es zum erneuten Duell von RB-Trainer Marco Rose mit seinem alten Klub. Das ergab die Auslosung am Sonntagnachmittag im Deutschen Fußballmuseum im ZDF. Rekordsieger Bayern München muss gegen den formstarken SC Freiburg antreten.
Union verpasst Tabellenführung - Nullnummernrekord für S04
Kein Durchkommen gegen Schalke "00": Union Berlin hat die große Chance auf die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga vergeben und reist als Jäger statt Gejagter zum Gipfeltreffen bei Bayern München am kommenden Wochenende. Gegen Schlusslicht Schalke 04 kam das Team von Trainer Urs Fischer am Sonntag nicht über ein 0:0 hinaus.
Türkei beendet fast alle Rettungseinsätze rund zwei Wochen nach Erdbeben
Rund zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben mit über 44.000 Toten im türkisch-syrischen Grenzgebiet sind die Rettungseinsätze in nahezu allen betroffenen Provinzen der Türkei eingestellt worden. Der türkische Katastrophenschutz teilte am Sonntag mit, Rettungsteams nur noch in den zwei Provinzen Hatay und Kahramanmaras einzusetzen. Für den syrischen Teil des Katastrophengebiets schlug die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wegen der desolaten Versorgung der Erdbebenopfer Alarm. Die Bundesregierung und die USA sagten derweil zusätzliche Hilfsgelder für die Katastrophenregion zu.
Ende der Durststrecke: Bayern stürmen zum Pokalsieg
Nach einer Reihe von Enttäuschungen haben die Basketballer von Bayern München ihre Durststrecke beendet und den Pokal gewonnen. Im Finale des Top Four der Bundesliga (BBL) setzte sich der Vizemeister dank einer konzentrierten Vorstellung mit 90:78 (43:35) gegen Gastgeber EWE Baskets Oldenburg durch, für den FC Bayern ist es der vierte Sieg im Wettbewerb nach 1968, 2018 und 2021.
China erwägt laut US-Regierung Waffenlieferungen an Russland
China erwägt nach den Worten von US-Außenminister Antony Blinken die Lieferung von Waffen zur Unterstützung Russlands in seinem Krieg gegen die Ukraine. Jegliche Waffenlieferung an Moskau würde "ernste Probleme" verursachen, warnte Blinken am Sonntag im Fernsehsender CBS.
Zehnjähriger wirft in Frankfurt am Main mit Küchenmessern nach Polizisten
Ein zehnjähriger Junge hat in Frankfurt am Main aus seiner Wohnung heraus Küchenmesser auf Polizisten geworfen. Nachbarn hätten in der Nacht zum Sonntag wegen Ruhestörung die Polizei gerufen, teilte diese mit. Eine Streife sei zu dem Mehrfamilienhaus gefahren und habe einen Jungen gesehen, der mit einer Wasserpistole herumspritzte.
Sozialverband VdK fordert Rechtsanspruch auf Tagespflege
Der Sozialverband VdK fordert einen Rechtsanspruch auf Tagespflege, vergleichbar mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. "2,2 Millionen pflegende Angehörige arbeiten derzeit nicht oder sind in Teilzeit beschäftigt, aber noch nicht in Rente", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der "Bild am Sonntag". Dieses Potenzial liege brach.
HSV und Heidenheim bleiben an Primus Darmstadt dran
Der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim haben im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga mit Spitzenreiter Darmstadt 98 Schritt gehalten. Während der HSV sich am Sonntag zu einem 2:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld mühte, hatte Heidenheim mit einem Viererpack von Tim Kleindienst beim 5:0 (2:0) gegen den weiter abstiegsgefährdeten 1. FC Nürnberg keinerlei Probleme. Parallel gewann der Karlsruher SC das Baden-Derby beim Schlusslicht SV Sandhausen mit 3:0 (2:0).
20.000 Menschen bei 22 Demonstrationen und Protesten zur Sicherheitskonferenz
Etwa 20.000 Menschen haben anlässlich der Sicherheitskonferenz in München bei insgesamt 22 Aktionen am Wochenende demonstriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 4500 Beamten im Einsatz - wie sie am Sonntag mitteilte, verliefen die Versammlungen weitgehend friedlich. Bei mehreren Demonstrationen wurde gegen die iranische Regierung protestiert, außerdem versammelten sich sogenannte Querdenker und Gegnerinnen und Gegner der Sicherheitskonferenz.
US-Außenminister Blinken zu Besuch in der Türkei eingetroffen
Knapp zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist US-Außenminister Antony Blinken zu einem Besuch in der Türkei eingetroffen. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik wollte Blinken sich am Sonntag zunächst ein Bild von der Koordinierung der US-Hilfslieferungen für die Erdbebenregion machen und anschließend die betroffene Provinz Hatay besuchen.
Kiew und Verbündete reagieren skeptisch auf Chinas Friedensplan-Ankündigung
Knapp ein Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat China auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine Friedensinitiative angekündigt. Kiew und dessen westliche Verbündete reagierten am Wochenende zurückhaltend auf die Aussage des obersten chinesischen Außenpolitikers Wang Yi, am kommenden Freitag zum ersten Jahrestag des Kriegsbeginns ein Papier zu dessen dipolomatischer Lösung vorzulegen. Die Partner der Ukraine bekräftigten indes ihre militärische Unterstützung für Kiew.
Hartmut Engler hat sich durch Ukraine-Krieg "wirklich zerstört" gefühlt
Für "Pur"-Sänger Hartmut Engler hat der Ukraine-Krieg "alles zerstört, an das ich geglaubt habe. Diplomatie, miteinander reden". Als Russlands Präsident Wladimir Putin davon gesprochen habe, Atomwaffen einzusetzen, sei er dann "wirklich zerstört" gewesen, sagte der 61-Jährige am Sonntag im Sender "Hit Radio FFH". Doch die Sonne gehe wieder auf, "egal was Putin sagt und langsam kann ich mich daran gewöhnen, dass er vielleicht doch nur ein Papiertiger ist - ein ganz gefährlicher Papiertiger".
Straßer verpasst WM-Medaille im Slalom
Linus Straßer hat zum Abschluss der alpinen Ski-WM im Slalom von Courchevel die angestrebte Medaille klar verpasst. Der 30 Jahre alte Münchner kam nach einer verkorksten Vorstellung im Finale nur auf Platz neun und lag sogar noch hinter seinem Teamkollegen Sebastian Holzmann, der völlig überraschend Fünfter wurde.
Schwerverletzte nach Massenschlägerei unter Fußballfans in Schalke
Bei einer Massenschlägerei von Fußballfans in Gelsenkirchen-Schalke sind am Sonntagmorgen mindestens vier Menschen schwer verletzt worden. Mehrere hundert organisierte Schalke-Fans hätten sich getroffen, um mit Bussen zum Auswärtsspiel nach Berlin zu fahren, teilte die Polizei mit. Dann seien plötzlich mindestens 100 gewaltbereite Menschen aufgetaucht, vermutlich aus dem Umfeld der Fanszene von Rot-Weiß Essen und Borussia Dortmund.
Beunruhigung nach erneutem Test von Interkontinentalrakete durch Nordkorea
Mit dem erneuten Test einer Interkontinentalrakete hat Nordkorea international Besorgnis ausgelöst. Der Test der Rakete vom Typ Hwasong-15 zeige Pjöngjangs Fähigkeit zu einem "tödlichen atomaren Gegenangriff", meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Japan, die USA, die EU und die G7-Staaten verurteilten den Test, den Militärexperten als Demonstration für Nordkoreas Kampfbereitschaft sehen.
Auto von jahrelang vermisster Frau in Weiher in Saarbrücken gefunden - darin Leiche
In einem Weiher in Saarbrücken ist das Auto einer seit Ende 2014 vermissten Frau gefunden worden. Darin befand sich eine weibliche Leiche, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Obduktion soll nun klären, ob es sich bei der Toten um die Vermisste handelt.
DSV-Männer enttäuschen erneut - Samuelsson holt Gold
Die deutschen Biathleten haben zum WM-Abschluss erneut enttäuscht und eine Medaille klar verpasst. Im Massenstart über 15 km kam Justus Strelow als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) nur auf den schwachen 13. Rang. Die DSV-Männer blieben damit erstmals seit 1969 bei Weltmeisterschaften ohne Medaille.
DIHK sieht Wohlstandsverlust von 2000 Euro pro Kopf durch Ukraine-Krieg
Einer Prognose der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zufolge verringert der Ukraine-Krieg den Wohlstand jedes Deutschen bis Jahresende um etwa 2000 Euro. "Insgesamt rund vier Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts dürften seit Kriegsbeginn bis Ende 2023 verloren gehen", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Montag. Damit würden rund 160 Milliarden Euro weniger erwirtschaftet, was umgerechnet 2000 Euro pro Kopf seien.
Müller will nach Auswechslung "nicht weinen"
Thomas Müller will sich nach seiner allzu frühen Auswechslung im Bundesliga-Spiel mit Bayern München bei Borussia Mönchengladbach (2:3) nicht beklagen. Es sei "nicht die Zeit, um zu weinen" oder sich "zu beschweren", schrieb der Fußball-Nationalspieler bei Instagram.
Gespräch zwischen Blinken und Wang inmitten von Spannungen zwischen USA und China
Bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist das angespannte Verhältnis zwischen China und den USA deutlich zu Tage getreten. Während mit dem Treffen von US-Außenminister Antony Blinken und Chinas ranghöchstem Außenpolitiker Wang Yi am Samstagabend in München zwar die Gesprächsbereitschaft beider Seiten demonstriert wurde, zeigte sich in der Wortwahl der Diplomaten aber zugleich die Schärfe, mit der derzeit zwischen Washington und Peking diskutiert wird.