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Justizmitarbeiter beleidigt: 3000 Euro Geldstrafe für Maddie-Verdächtigen Christian B.
Wegen Beleidigung eines Justizbediensteten ist der deutsche Verdächtige im Fall des verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Dies entschied das Landgericht im niedersächsischen Oldenburg am Dienstag in einem Berufungsverfahren, wie ein Sprecher mitteilte. Die Tat liegt mehr als drei Jahre zurück. Sie ereignete sich 2023 in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg, wo der Beschuldigte Christian B. damals untergebracht war.
Papst Leo XIV. in Krankenhaus eingetroffen: Operation an der Lunge am Nachmittag
Papst Leo XIV. hat sich am Dienstag für eine Operation an der Lunge ins Krankenhaus begeben. Der 71-jährige Pontifex wurde im Auto zum Gemelli-Krankenhaus gefahren, wo er bereits am Nachmittag operiert werden soll, wie der Vatikan mitteilte. Dem Papst soll ein Knoten aus der Lunge entfernt werden.
Schmuggel von viereinhalb Tonnen Kokain: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
Die gegen acht Angeklagte wegen der Beteiligung am Schmuggel von rund viereinhalb Tonnen Kokain über den Hamburger Hafen verhängten Haftstrafen sind rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die von ihnen eingelegten Revisionen, wie er am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht Hamburg hatte die Männer im Januar zu sechs bis zwölf Jahren Haft wegen Beihilfe zur Einfuhr von Rauschgift und des Handels damit verurteilt.
Frankreichs Nationaversammlung stimmt über Missbrauchsgesetz ab
Anzeigen wegen sexueller Gewalt sollen in Frankreich künftig zügiger bearbeitet werden. Das ist Teil eines Gesetzes, über das die französische Nationalversammlung am Dienstag abstimmt. Es wird damit gerechnet, dass das Gesetz in erster Lesung verabschiedet wird und anschließend an den Senat geht. Das Gesetz soll grundsätzlich den Kampf gegen sexualisierte Gewalt stärken - von der Vorbeugung bis zur Wiedergutmachung.
"Mutmaßliche Luftnotlage": Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen eingestellt
Der Flugbetrieb am Nürnberger Flughafen ist am Dienstagmittag eingestellt worden. Grund sei ein Polizeieinsatz wegen einer "mutmaßlichen Luftnotlage", sagte ein Polizeisprecher in der bayerischen Stadt. Weitere Details konnte der Sprecher zunächst nicht nennen. Der Einsatz zur Klärung der Lage dauerte demnach zunächst an.
Unterbringung in Psychiatrie wegen Tötung in Gemeinschaftsunterkunft in Hessen
Weil er einen Mitbewohner getötet haben soll, hat das Landgericht im hessischen Kassel gegen einen 24-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Krankheit als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Das Urteil wurde am Montag verkündet.
Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Jahre Haft für sexuellen Kindesmissbrauch in Asien
Weil er über Jahre hinweg Kinder in Asien sexuell missbraucht haben soll, hat das Landgericht Schwerin einen 72-Jährigen zu sechs Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in 13 Fällen und des Besitzes von Kinderpornografie, wie ein Gerichtssprecher in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns am Dienstag mitteilte.
Mann stürzt bei Baumpflegearbeiten in Schleswig-Holstein von Kran und stirbt
Bei Baumpflegearbeiten ist ein 62-Jähriger in Schleswig-Holstein von einem Kran gestürzt und gestorben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Bad Segeberg am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag in Tornesch.
Hundehalterin in Hessen bei Rettungsaktion verletzt: Schmerzensgeld rechtens
Verletzt sich eine Hundehalterin, weil sie ihr Tier aus dem Maul eines in der Öffentlichkeit freilaufenden aggressiven anderen Hunds befreit, kann sie laut einem Urteil aus Hessen von der Halterin des angreifenden Tiers Schmerzensgeld verlangen. Wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte, erhält die Klägerin 1200 Euro Schmerzensgeld. Zudem sprach es ihr den Ersatz materieller Schäden zu. (Az.: 14 U 40/26)
Nach Schuldspruch wegen Mords an Tupac Shakur: Verkündung des Strafmaßes für Bandenchef
30 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur steht am Dienstag in Las Vegas die Verkündung des Strafmaßes gegen einen früheren Bandenchef bevor. Der ehemalige Boss der Gang South Side Compton Crips, Duane Davis, war Anfang September in dem Fall von einer Geschworenenjury schuldig gesprochen worden, nachdem er sich in seiner Autobiografie mit der Tat gebrüstet hatte. Dem 63-Jährigen droht lebenslange Haft.
Mögliche Drohne stört vorübergehend Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen
Eine mögliche Drohnensichtung hat am Nürnberger Flughafen zeitweise den Flugverkehr gestört. In der Nacht zum Dienstag meldeten drei Piloten unabhängig voneinander ein Objekt, das sie während des Starts oder der Landung gesehen hatten, wie die Polizei in der bayerischen Stadt mitteilte. Dabei könnte es sich laut den Angaben um eine Drohne gehandelt haben.
Vorteile für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
Firmenerben müssen meist deutlich weniger Steuern zahlen als die Erben von privatem Vermögen - ob das mit dem Grundgesetz vereinbar ist, prüft nun das Bundesverfassungsgericht. Es begann am Dienstag in Karlsruhe mit der Verhandlung über die Verfassungsbeschwerde eines Manns, der von seiner Tante Immobilien und Wertpapiere geerbt hatte. Die Entscheidung wird auch in der Politik mit Spannung erwartet. (Az. 1 BvR 804/22)
Produktion von Lebkuchen in Deutschland deutlich gesunken
In Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Lebkuchen hergestellt worden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, sank die Produktion des Weihnachtsgebäcks auf rund 72.800 Tonnen. Verglichen mit dem Vorjahr 2024, als in Deutschland mit gut 81.000 Tonnen noch fast ein Kilogramm Lebkuchen pro Kopf produziert worden waren, entspricht dies einem Rückgang um mehr als zehn Prozent.
Urteil: Kein Schadenersatz für Hotelgast nach Verletzung durch Silvesterfeuerwerk
Nach Verletzungen durch ein Silvesterfeuerwerk auf einem Hotelgelände hat ein Gast laut einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz gegen den Hotelbetreiber. Ein Hotel sei nicht verpflichtet, seinen Gästen zu verbieten, auf dem Gelände eigenes Silvesterfeuerwerk zu zünden, teilte das Landgericht im bayerischen Kempten am Dienstag mit. Auch hatte das Hotel keine Hinweispflicht gegenüber seinen Gästen, dass diese kein Feuerwerk abbrennen dürfen.
Tödliche Polizeischüsse auf Bewaffneten in Tuttlingen: Pistole war nicht echt
Nach tödlichen Schüssen auf einen bewaffneten Mann im Rathaus von Tuttlingen hat die Polizei Details zur Waffe des 27-Jährigen veröffentlicht. Demnach handelte es sich nicht um eine scharfe Schusswaffe, sondern um eine sogenannte Knall- beziehungsweise Zündplättchenwaffe, wie die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart am Montagabend mitteilten.
Brennender Transporter: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Autos sind in Nordrhein-Westfalen zwei Menschen gestorben. Ein 47-jähriger Mann geriet am Montagabend mit seinem Kleintransporter auf einer Bundesstraße bei Emmerich aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, teilte die Polizei am Dienstag in Kleve mit. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit zwei entgegenkommenden Autos.
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote und fünf Verletzte bei Wohnhausbrand in Bochum
Beim Brand eines Wohnhauses sind in Bochum am Dienstag drei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Wie Polizei und Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten, brach das Feuer am frühen Morgen im Stadtteil Hofstede aus. Es folgte ein Großeinsatz.
Umfrage: Passendes Auto macht glücklicher als teures
Wie zufrieden Menschen hinter dem Steuer sind, hängt einer Umfrage zufolge vor allem damit zusammen, ob das Auto zu ihnen passt. Der Kaufpreis ist dagegen weniger wichtig, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Sonderstudie des sogenannten SKL-Glücksatlas hervorgeht. Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten ihre Zufriedenheit beim Autofahren im Schnitt mit 7,78 Punkten.
Nach Rennunfall: BGH prüft Versicherungsschutz von Motorradfahrer
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Dienstag (09.00 Uhr) über den Ausschluss von Autorennen vom Unfallversicherungsschutz. In dem Rechtsstreit fordert ein Motorradfahrer Leistungen seiner Unfallversicherung, nachdem er auf einer Rennstrecke einen Unfall erlitt, ohne dabei allerdings an einem Rennen teilgenommen zu haben. (Az. IV ZR 251/25)
Strafmaß in Prozess um Mord an Rapper Tupac Shakur wird verkündet
30 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur wird am Dienstag in Las Vegas das Strafmaß gegen einen früheren Bandenchef verkündet. Der ehemalige Boss der Gang South Side Compton Crips, Duane Davis, war Anfang September in dem Fall schuldig gesprochen worden. Ihm droht lebenslange Haft.
Überall gleich oder regional unterschiedlich: Karlsruhe prüft Erbschaftsteuer
Bundesweit gleich oder regional unterschiedlich: Eine Klage Bayerns gegen Regelungen zur Erbschaftsteuer hat am Montag das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Karlsruhe prüfte, ob der Bund einheitliche Steuersätze und Freibeträge für alle deutschen Regionen vorgeben darf. Angesichts gestiegener Immobilienpreise vor allem im Süden hält die bayerische Landesregierung die Freibeträge für zu niedrig und die Steuern für zu hoch. (Az. 1 BvF 1/23)
Sexueller Übergriff mit Roboter: Ermittlungen gegen junge Männer in Köln
In Köln ermittelt die Polizei wegen eines mutmaßlich mithilfe eines Roboters begangenen sexualisierten Übergriffs auf eine Jugendliche gegen zwei junge Männer. Bei ihnen handelt es sich um den 16-jährigen Besitzer des etwa 1,20 Meter großen Roboters sowie einen 19-jährigen Begleiter, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten.
Fingierte Hausbesuche: Urteil gegen Arzt aus Bayern rechtskräftig
Eine unter anderem wegen Abrechnungsbetrugs durch fingierte Hausbesuche gegen einen Arzt aus Bayern verhängte Freiheitsstrafe ist rechtskräftig. Der in Leipzig ansässige sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) verwarf die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth, wie der BGH am Montag in Karlsruhe mitteilte. Es habe keine Rechtsfehler gegeben.
Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze
Fast eine Woche nach einer möglichen Pumasichtung im bayerischen Landkreis Erding gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse. Die Auswertung von Bildern mehrerer eigens angebrachter Wildtierkameras habe bis Montagvormittag keine Nachweise katzenartiger Tiere erbracht, teilte die Polizei in Erding mit. Es seien nur einheimische Wildtiere aufgenommen worden.
Hurrikan "Simon" soll zur Wochenmitte in Mexiko auf Land treffen
Der Hurrikan "Simon" ist am Montag weiter vor der mexikanischen Küste entlanggezogen und soll nach jüngsten Angaben der Experten Mitte der Woche auf Land treffen. Der Wirbelsturm werde voraussichtlich zur Wochenmitte über den Westen und das Zentrum Mexikos hinwegziehen, erklärte das US-Hurrikanzentrum NHC am Montag.
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Bayerns Klage zu Erbschaftsteuer
Die Frage, ob die Erbschaftsteuer bundesweit gleich sein muss, beschäftigt seit Montag das Bundesverfassungsgericht. Es begann in Karlsruhe mit der Verhandlung über eine Klage Bayerns. Der Freistaat findet, dass der Bund hier nicht die Regeln für alle vorgeben solle, und hält angesichts gestiegener Immobilienpreise die Freibeträge für zu niedrig. (Az. 1 BvF 1/23)
Arzt soll dutzende Kinder missbraucht haben: Potsdamer Prozess beginnt im November
Ein Prozess gegen einen Kinderarzt aus Brandenburg wegen sexuellen Missbrauchs von mehr als 70 Kindern und Jugendlichen vor dem Landgericht Potsdam beginnt am 2. November. Dies teilte das Gericht am Montag mit. Dem 45-jährigen Mediziner werden 130 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zur Last gelegt, darunter unter anderem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern.
Mit vier kleinen Kindern nach Syrien: Prozess gegen IS-Rückkehrerin in Hamburg
Eine 39-jährige sogenannte IS-Rückkehrerin muss sich seit Montag unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor dem Oberlandesgericht Hamburg verantworten. Die Frau soll sich laut Anklage 2014 mit ihren vier Kindern in von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beherrschtes Gebiet in Syrien begeben haben. Sie folgte demnach ihrem damals als Kämpfer für die Organisation tätigen Ehemann.
Vergewaltigungsprozess gegen Komiker Russell Brand beginnt mit Geschworenenauswahl
Mit der Auswahl der Geschworenen hat am Montag in London ein Vergewaltigungsprozess gegen den britischen Komiker und Schauspieler Russell Brand begonnen. Sechs Frauen werfen dem Ex-Mann von US-Popstar Katy Perry in dem Verfahren sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vor. Der 51-Jährige weist die Vorwürfe zurück.
Justizministerin Hubig will extremistische Schöffen verhindern
Bundesjustizminister Stefanie Hubig (SPD) will mit einer Gesetzesänderung extremistische Schöffen verhindern. Ein Entwurf zur Änderung des Richtergesetzes wurde am Montag veröffentlicht. Demnach sollen nur jene zu ehrenamtlichen Richtern berufen werden können, die für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten. "Extremisten und Verfassungsfeinde haben in der Justiz nichts verloren, auch nicht als Schöffinnen und Schöffen", erklärte Hubig am Montag.
Mehr als 30 Jahre nach Raubmord in Supermarkt in Tönisvorst: Verdächtiger gefasst
Mehr als 30 Jahre nach einem Raubmord in einem Supermarkt im nordrhein-westfälischen Tönisvorst haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Weitere Details wollen die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Mönchengladbach bekanntgeben, wie sie am Montag mitteilten. Am 25. Januar 1995 war die 24-jährige Leiterin einer Filiale des Discounters Lidl in Tönisvorst im Kreis Viersen erdrosselt worden, dann raubten der oder die Täter den Tresor aus.
Missbrauch in katholischer Kirche: Erzdiözese München zahlt Schmerzensgeld an Betroffenen
Die Erzdiözese München und Freising hat sich mit einem Missbrauchsbetroffenen gerichtlich auf eine Schmerzensgeldzahlung geeinigt. Die Höhe der Zahlung wurde auf Wunsch des Betroffenen nicht veröffentlicht, wie das Landgericht Traunstein am Montag mitteilte. Der Betroffene warf dem Priester Peter H. vor, ihn in den Jahren 1995 beziehungsweise 1996 in Garching an der Alz als Kind sexuell missbraucht zu haben.